„Narzissus und die Tulipan die ziehen sich viel schöner an, als Salomonis Seide.“ Bereits Paul Gerhardt beschrieb die allseits beliebte Tulpe in ihrer schönen Pracht. Die Pflanze aus der Gattung der Liliengewächse war über Jahrhunderte eine Blume des Adels. Selbst Sultan Ahmed III, der 1703-1730 über das osmanische Reich regierte, importierte die artenreiche Frühlingsblume, um sie in seinen Palastgärten zu genießen. Und haben Sie mal etwas von der Tulpenmanie gehört? In der holländischen Aristokratie wurde die Pflanze so beliebt, dass die Preise extrem anstiegen: bis zu 10.000 Gulden wurden für eine Zwiebel gezahlt! Die Tulpe wurde zum Spekulationsobjekt an den Börsen in Westeuropa, bis 1637 der Markt zusammenbrach.

 

Doch was macht die Blume mit den glockenförmigen Blüten so beliebt? Gegen Ende des 16. Jahrhunderts entstand in Holland eine Hochburg der Tulpenzucht – viele neue Sorten wurden auf den Markt gebracht. Die Farbpalette erweiterte sich und die beliebte geflammte Musterung einiger Arten wurde entdeckt, die auf eine Viruserkrankung zurückzuführen ist. Aus Wildtulpen wurden Gartentulpen gezüchtet, von denen viele heute Ihre Gärten und Häuser schmücken.

 

Im Frühjahr brauchen die Tulpen viel Feuchtigkeit. Im Sommer hingegen eher trockenen Boden mit einem pH-Wert von 6,5 – 7. Sie wachsen optimal in sonnigen Beeten mit lockerem Boden. Kleinere botanische Tulpen wachsen auch auf Steinbeeten – fragen Sie Ihren Gartenzauberer, um die perfekte Tulpenart für die Voraussetzungen in Ihrem Garten zu finden. Es gibt sehr robuste botanische Arten, die Ihren Garten für viele Jahre wie den Palastgarten eines Sultans erstrahlen lassen.

 

Frühlingshafte Grüße von Ihrem Gartenzauberwerk.

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