Gartenpflege Folge 3: Unkraut bekämpfen

„Schöne Blumen wachsen langsam, nur das Unkraut hat es eilig“, soll schon William Shakespeare bemerkt haben. Gerade in den vergangenen Wochen machten sich in so manchem Beet Gräser, Giersch oder Löwenzahn breit. Doch wie wird man die ungebetenen Gäste wieder los?

Chemische Hilfsmittel wie Glyphosat sind nicht zu empfehlen. Denn die sind nicht nur schlecht fürs Unkraut, sondern auch andere Pflanzen, Tiere und das Grundwasser.

Stattdessen muss die Gärtnerin oder der Gärtner wohl oder übel selbst ran. Gründliches Jäten hilft immer, muss aber regelmäßig erfolgen. Sei es, indem man es von Hand herauszupft. Oder indem man eine Hacke oder eine Schuffel zu Hilfe nimmt: Mit ihnen lassen sich die Wurzeln zertrennen, weswegen das herausgearbeitete Unkraut im Beet verbleiben kann – es vertrocknet anschließend. Bei tief und verzweigt wurzelnden Quälgeistern wie Giersch oder Quecke sollte jedoch so viel wie möglich aus der Erde, weil die Wurzelreste sonst neu austreiben.

Um zu verhindern, dass sich Unkräuter an unbepflanzten Stellen ansiedeln, kann man dort mulchen. Hierfür eignet sich Rindenmulch, aber auch Rasenschnitt. Alternativ lässt sich auch Unkrautvlies verwenden. In jedem Fall sollte vorher jedoch ein Langzeitdünger, etwa Hornspäne, aufgebracht werden. Immergrüne Bodendecker wie Storchschnabel, Efeu, Kleinblättriges Immergrün oder Gelbe Elfenblume helfen ebenfalls dabei, Unkraut in Schach zu halten.

Zugewucherte Gehwegfugen kann man mit Fugenkratzern wieder befreien, auch heißes Wasser funktioniert zumindest kurzfristig. Bei großflächigen Einsätzen empfiehlt sich eine thermische Bekämpfung, im Volksmund auch bekannt als „Abflammen“. Dies sollte aber nur von Profis mit entsprechendem Equipment durchgeführt werden.

Wer wenig Zeit für all diese Arbeiten hat, sollte wenigstens versuchen, die Blüten von Unkräutern zu entfernen, um ihre Vermehrung einzuschränken. Oder Sie melden sich einfach bei uns – wir helfen sehr gern!

Pflanze des Monats (06/18): Der Mohn

Wenn er in leuchtenden Klecksen erblüht, ist der Sommer da. Die Rede ist vom Mohn. Hierzulande kennt man die prächtige Gattung vor allem als wilden Klatschmohn. Die Art ist typisches Beikraut der Felder und Fluren, inzwischen aber recht selten geworden.

Grund genug, ihn für Farbenspiele im eigenen Gartens einzusetzen. Denn Klatschmohn gibt es nicht nur im typischen Rot, auch weiße und sogar violette Blüten sind möglich. Dank eingeführter Arten und Züchtungen bieten sich Gärtner zudem viele weitere Möglichkeiten in der Mohn-Farb- und Formenpalette: Ein wahrer Augenschmaus ist etwa der Türkische Mohn, eine mehrjährige Art, die bis zu einem Meter hoch wird und mit ihren großen, rosa bis blau-rot gefärbten Blüten besticht. Der Kalifornische Goldmohn wiederum erblüht gelb bis pfirsichfarbenen, während sich der Päonienmohn mit gerüschten, pfingstrosenartigen Blüten schmückt. Auch vom Islandmohn existieren sehr attraktive Sorten, ebenso vom Schlafmohn, für dessen Anbau jedoch eine behördliche Genehmigung nötig ist.

Apropos Anbau: Dieser erfolgt bei den meisten Mohnarten und -sorten typischerweise per Aussaat, am besten schon im März an sonnigen und trockenen Standorten. Die Blüten erscheinen dann je nach Art und Sorte ab Ende Mai bis in den Juli. Wer in diesem Jahr zu spät dran ist, kann Exemplare des mehrjährigen Spanischen Mohns anpflanzen, der sogar bis in den September blüht.

Obwohl Mohn auch als „Lückenbüßer“ viel her macht, kommt er besonders schön auf größeren Flächen zur Geltung, vor allem in Kombination mit Lupinen, Margeriten oder Kornblumen. Überhaupt empfiehlt sich die Vergesellschaftung verschiedener Arten und Sorten, um die Blütezeit im Beet auszudehnen. Außerdem kann man auf diese Weise Lücken kaschieren, die entstehen, wenn die Blätter einzelner Mohnpflanzen nach der Blüte recht zügig absterben.

In diesem Sinne: Lassen Sie Ihrer Fantasie freien Lauf. Und sollten Sie bei Ihren Gestaltungsideen Hilfe brauchen – sprechen Sie uns gern an!

Gartenpflege Folge 2: Richtig bewässern

Der Sommer naht. Und mit ihm die Frage: Wie wässert man Pflanzen im Garten eigentlich richtig? Das (Garten-)Zauberwort lautet: Dosierung. Denn übermäßiges Gießen „verwöhnt“ die Pflanzen. In heißen Trockenperioden sind sie deshalb umso durstiger – und der Bewässerungsaufwand steigt. Außerdem profitieren Unkrautsamen von zu häufigem Nass.

Prinzipiell gilt daher: Nicht jeden Tag wässern. Und wenn, dann angepasst auf die jeweiligen Pflanzen. Solche mit großem, weichem Laub wie Hortensien oder Kopfsalat müssen eher häufiger, solche mit harten oder behaarten Blättern wie Rosmarin oder Wollziest dagegen seltener gewässert werden.

Bei Flachwurzlern ist Fingerspitzengefühl gefragt: Diese benötigen häufiger Wasser, und zwar so viel, dass der Boden ausreichend durchfeuchtet wird – bei Rasen zum Beispiel etwa 15 Zentimeter tief (je nach Bodenart also 10 bis 20 Liter pro Quadratmeter), bei Rhododendren rund 30 Zentimeter.

Tiefwurzler wie Stauden oder Gehölze sind genügsamer, maximal eine Wässerung pro Woche reicht – am besten mit einem Tropfschlauch statt mit der Gießkanne, damit das kühle Nass langsam einsickern kann.

Apropos kühl: Stets am frühen Morgen wässern! Denn in der prallen Mittagssonne wirken Wassertropfen wie Brenngläser auf die Blätter. Abends wiederum freuen sich unliebsame Pilze und Schnecken über die Feuchtigkeit. Außerdem empfiehlt es sich, möglichst in der Nähe des Wurzelballens wässern. Das hält die Verdunstung gering und beugt ebenfalls Pilzerkrankungen vor.

Übrigens: Bewässerungsanlagen können viel Zeit und Arbeit sparen. Den Einbau übernehmen wir gern. Sprechen Sie uns einfach an.

Gartenpflege Folge 1: Was ist Vertikutieren?

In den vergangenen Monaten haben wir für unsere Kunden eine Menge Vertikutierarbeiten erledigt. Ein kurzer Crashkurs: Vertikutieren – zusammengesetzt aus den englischen Vokabeln vertical (senkrecht) und to cut (schneiden) – ist eine Pflegemaßnahme für verfilzte Rasenflächen. Also solche, in denen Moos, abgestorbenes Pflanzenmaterial und Wildkräuter überhand genommen haben. Die Folge: Der Rasen bekommt weder genug Wasser noch Luft.

Vertikutiermaschinen schaffen Abhilfe: Ihre rotierenden Messer ritzen die vorab gemähte Grasnarbe oberflächlich an und reißen dabei den Filz heraus. Das Ganze lässt sich auch manuell – und entsprechend schweißtreibend – mit Vertikutierrechen erledigen. Ob nun aber maschinell und mit der Hand: Das herausgearbeitete Material muss anschließend von der Rasenfläche, zum Beispiel auf den Kompost oder als Mulch in Blumen- und Gemüsebeete. Der Rasen kann nun im wahrsten Sinne des Wortes wieder aufatmen, auch Bodenlebewesen profitieren von der verbesserten Sauerstoffzufuhr. Durch den Anschnitt wird zudem das Austreiben der Gräser befördert, bei Bedarf kann auch Rasen nachgesät werden.

Doch Achtung! Damit sich der Rasen nach dem Vertikutieren schnell erholt, sollten die Witterungsbedingungen möglichst feucht und warm sein. Sollten Sie professionelle Hilfe dabei benötigen: Sprechen Sie uns gern an.

Gartenzauberwerk Langenfeld ist in der Zeitung

„Sie harkt den Kies und hält den Rasen kurz.“ Unter dieser Überschrift verbirgt sich ein sehr netter Zeitungsartikel von Doris Lansen, Geschäftsführerin des Gartenzauberwerk Langenfeld. Schaut euch doch mal den Artikel von Herrn Mönikes, erschienen in der Rheinischen Post am 09.10.2017, an. Den Link ist hier. Die Kontaktseite von Gartenzauberwerk Langenfeld mitsamt Kontaktdaten erreicht ihr hier.

1 2 3 13
Seo wordpress plugin by www.seowizard.org.